Geschichte

Die Geschichte des Wasserschlosses zu Thurn

Urkundlich erwähnt wurde Schloss Thurn erstmals im Jahre 1422. Ursprung der heutigen barocken Schlossanlage war ein befestigter und von mehreren Wassergräben umgebener Wohnturm. Ein Hinweis darauf gibt der Name Thurn, der nichts anderes als Turm bedeutet.

1747 erwarb der Bamberger Domkapitular Lothar Franz Horneck von Weinheim das Gut und begann mit dem Umbau der ehemaligen Ritterburg zum barocken Lustschloss. Zuerst wurden dem Torbau Flügel angefügt (1754) und die älteren Bauten an der Ostseite des Geländes vereinheitlicht. Damals erhielt die Südfront ihre prachtvolle Fassade. Kurz darauf entstanden die Wirtschaftsgebäude und 1766 der verspielte Rokokopavillon.

Um einerseits den Kulturwert des Schlosses erhalten zu helfen und andererseits die Schönheit des Schlossparks der Bevölkerung als Erholungs- und Entspannungsstätte zugänglich zu machen, wurde in den Schlosspark unter der Leitung von Graf Bentzel ein Erlebnispark für jung und alt harmonisch integriert. Der alte Baumbestand und die Schlossweiher waren die ideale Voraussetzung für eine ausgewogene und ansprechende Gesamtgestaltung.

Der Erlebnispark Schloss Thurn steht nun seit 1975 mit immer neuen Attraktionen für jung und alt zur Erholung, zum Vergnügen und als Freizeitspaß zur Verfügung.